AGING-PANEL (TELOMERE UND ALTERSGENE)

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• Die Analyse erkennt epigenetische Probleme der DNA

• Die Analyse umfasst eine Vielzahl von Markern insbesondere im Bereich von Telomeren zur Ermittlung des biologischen Alters

• Mittels der Resultate der Analysen kann ein individualisierter Interventionsplan ausgearbeitet werden

• Die Analyse eignet sich als Therapie und Präventionsüberwachung

AGING-PANEL (TELOMERE UND ALTERSGENE)

Der Alterungsprozess ist ein individueller, komplexer Vorgang. Neben Lebensstil und Ernährung, spielen epigenetische molekulare Regulierungen auf Zellebene eine entscheidende Rolle. Eine Vielzahl aktueller Studien zeigen, dass Umwelteinflüsse und Lebensstil das Alter wesentlich beinträchtigen können. Negative Einflüsse sind Oxidativer Stress, reduzierte Telomeraseaktivität, epigenetische Änderungen der DNA, altersabhängige Chromosomen-Instabilität und eine Zunahme von Entzündungen. Alle diese Anzeichen von Gesundheitsproblemen können mit der HBC-Aging-Diagnostik analysiert werden und geben einen Überblick über den Gesundheitszustand des Patienten. Die Laborauswertung der epigenetischen Alterungsprozesse und die Auswertung von Lebensstilfaktoren können für eine optimale individualisierte Intervention oder Thearapieüberwachung genutzt werden.

Die Epigenetik umschreibt einen lange von der Forschung übersehenen Mechanismus mit vielschichtigen Konsequenzen. Die Epigenetik reguliert unter dem Einfluss äußerer Faktoren den Zellkern, also wann und in welchem Ausmaß welche Gene ein- und ausgeschaltet werden. Auch Menschen mit einem perfekten genetischen Bauplan können gesundheitliche Schäden erleiden durch z. B. falsche Ernährung, Stress und Umweltfaktoren. Die Gene der Menschen sind nicht Schicksal, ihre epigenetische Steuerung kann durch Stressreduktion, Fitness und einer Ernährungsoptimierung repariert werden. Gene regulieren insbesondere auch die Telomere, die Endstücke der Chromosomen.

Die Telomere werden bei jeder Zellteilung kürzer. Das Enzym Telomerase gleicht das aus, indem es die Chromosomen wieder ein Stück verlängert. Telomere verkürzen sich bei jeder Zellteilung um 50 – 200 Basenpaare – im Verlauf des Älterwerdens werden sie schließlich so kurz, dass ihre Schutzfunktion verloren geht.

Neue Forschung zeigt nun, dass diese Telomeraseaktivität in Zellen durch pflanzliche Stoffe signifikant optimiert werden kann und somit auch deren Länge wieder hergestellt wird. Längere Telomere korrelieren mit vielen verbleibenden gesunden Lebensjahren. Ein weiterer Regulierungsmechanismus für den Alterungsprozess ist die Methylierung und damit Steuerung von DNA Abschnitten. Methylierungsmuster werden bei den Zellteilungen weiter gegeben, dadurch sind gleiche Gewebe oder gleiche Zelltypen auch gleich methyliert. Altern die Zellen, verändern sich die Methylierungsmuster. Dies geschieht so gleichmäßig, dass verschiedene Zellen als eine Art molekulare Uhr verwendet werden können. „Dieser enge Zusammenhang deutet darauf hin, dass etwas sehr Unveränderliches in der Zelle sein muss“, sagt Elizabeth Blackburn von der University of California in San Francisco. Sie erhielt den Nobelpreis für ihre Arbeiten über Telomere, die mit zunehmendem Alter kürzer werden.

Das biologische Alter kann mittlerweile in vielen verschiedenen Geweben mit einer Genauigkeit von bis zu 99,7% gemessen werden. Die Veränderung der Methylierungsgrade in verschiedenen Geweben, über einen gewissen Zeitraum kann so ein Frühparameter für entstehende Krankheiten sein. Methylierungsgrade, z. B. durch Ernährungsumstellung sind veränderbar. Durch eine gezielte Änderung der Aufnahme von Nahrungsmitteln oder Pflanzenstoffen können die altersbedingten Methylierungsmuster positiv beeinflusst werden und so auch das biologische Altern optimiert werden.

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